Von Tante Emma zu Tante Enso: Die Macher des Online-Supermarkts myEnso haben eine Lösung für das massive Problem der Nahversorgung in Teilbereichen der deutschen Gesellschaft – und übernehmen so auch gesellschaftliche Verantwortung. Die radikale Kundenzentrierung im E-Commerce, das Wissen, wie man Nähe zum Verbraucher aufbaut und die Digitalisierung schaffen die Voraussetzung für zeitgemäße Supermärke auf dem Land, in Altersheimen und neuen urbanen Quartieren.

Wer damit nicht direkt konfrontiert ist, sieht sie nicht: die Problematik mit der Lebensmittel-Nahversorgung in Deutschland. Denn in den Städten finden wir immer im Abstand einiger hundert Meter einen Lebensmittelanbieter in direktem Lebensumfeld. Doch was ist mit dem Leben auf dem Land, dem Leben in einem Altersheim, betreut zu Hause in den eigenen vier Wänden, oder in einem modernen Stadtviertel, das soeben auf einem ehemaligen Gewerbegebiet aus dem Boden gestampft wurde? Da sieht es gar nicht gut aus mit der Lebensmittel-Nahversorgung.

Bisherige Supermarkt-Modelle und auch die neuen der Digitalisierung konzentrieren sich auf die hippen Zielgruppen, die mit hoher Technologie-Affinität in gut ausgebauten Infrastrukturen dynamischer Zentren leben. Hier gibt es diverse Versorgungsformen: Tankstellen mit to go-Angebot, riesige Bioangebote, eine enorme Anzahl Einzelanbieter zu Spezialsortimenten aus aller Herren Länder, fliegende Wochenmärkte, Bringdienste und vieles mehr.

Doch vor allem in ländlichen Gebieten schließen seit Jahren immer mehr Lebensmittelgeschäfte und auch die Seniorenbedürfnisse sind nicht Teil der Zukunftsszenarien der Nahversorgung.

 

Tante Enso soll auch zu dir kommen?

In deinem Ort hat der letzte kleine Supermarkt für Lebensmittel und andere Produkte des täglichen Bedarfs geschlossen oder steht kurz davor? Dann bewerbe dich mit deinem Ort für einen der nächsten Tante Enso Mini-Supermärkte.

 

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Die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse ist grundgesetzlich verankert.

Die sogenannte „Nahversorgung“ existiert vielerorts nicht mehr, obwohl Bund und Länder enorme Fördermittel bereitstellen, um diesem Trend entgegenzuwirken. Und mit dem Lebensmittelhändler verabschieden sich nach und nach weitere Versorger wie die Bank oder der Bäcker. Der Ort verliert seine Mitte, häufig auch den Zusammenhalt der Menschen und damit einen großen Teil seiner Lebensqualität. Wer es schafft, ein modernes Nahversorgungsmodell zu finden, löst damit nicht nur ein Versorgungs-, sondern auch ein gesellschaftliches Problem.

Die Suche nach einer Neuinterpretation des Supermarktmodells liegt auch voll im Interesse des Gesetzgebers: Im Artikel 72 des Grundgesetzes werden die „Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse“ als Ziel genannt.

Da dies im direkten Vergleich zwischen Stadt und Land nicht mehr gegeben ist, hat die Bundesregierung im Jahr 2018 eine Kommission eingesetzt, um Handlungsempfehlungen diesbezüglich zu erarbeiten, insbesondere hinsichtlich der Daseinsversorge mit Lebensmitteln und weiteren Dingen des täglichen Bedarfs. Ein klares Indiz dafür, wie groß der Bedarf in diesem gesellschaftlichen Bereich ist.

Doch nicht nur die Lebensmittel-Nahversorgung auf dem Land schränkt mittlerweile großflächig die Lebensqualität ein, auch für Senioren gilt dies insbesondere wenn sie bereits körperlich eingeschränkt sind. Kein Nahversorgungsmodell berücksichtigt konkret deren Bedürfnisse und Lebensbedingungen.

 

Mitarbeiter vor dem ersten Tante Enso Mini-Supermarkt im niedersächsischen Blender

Es wird nach einer zeitgemäßen Tante Emma gerufen.

Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Tante Emma ein zielführender Lösungsansatz ist. Aber es ist plausibel: Echte Nähe zu den Menschen. Ein auf die lokalen Bedürfnisse ausgerichtetes Sortiment. Auf die lokalen Bedingungen abgestimmte Dienstleistungen und Öffnungszeiten. Betrieb auf kleiner Fläche. Geringe Personalkosten. Zentrale Lage. Sozialer Treffpunkt. All das, was ein Supermarkt nicht kann.

Aber was fehlt Tante Emma zu einem modernen Anbieter? Ein vollständiges Sortiment für Vollversorgung. Interessante Artikel, die die Städter auch haben. 24/7-Einkauf. Bestellen können. Beliefert werden können, an jeden Ort, zu jeder Zeit. Digitalisierung. Attraktive Handelsmarge.

Als Online-Supermarkt hat sich myEnso dieser Aufgabe verschrieben und bietet mit seinem „Tante Enso-Konzept“ jetzt einen Ausweg aus dem Versorgungsdilemma. Die innovative Grundidee ist die Verbindung der Ressourcen des jeweiligen Ortes mit den Kompetenzen und den Möglichkeiten des Online-Supermarkts: Tante Emma und myEnso fusionieren vor Ort zu Tante Enso.

Rund 1.200 Artikel für den Direktkauf vor Ort. Regional kommen Obst & Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren sowie Molkereiprodukte dazu. Bis zu 25.000 Artikel bestellbar im Online-Supermarkt, mit Auslieferung bis an die Haustür. Barrierefreies Einkaufen bei Tante Enso auch per Katalog und Bestellzettel von Zuhause aus. Ganzjähriges Einkaufen rund um die Uhr (24/7) als weiteres Tante Enso-Merkmal, ebenso wie die Tante Enso-Karte, mit der man den Mini-Supermarkt zu jeder Zeit selbst aufschließen und mit ihr auch im Mini-Supermarkt eigenständig bezahlen kann. Für Emissionsfreie Auslieferung steht vor Ort ein stromgetriebener Transporter bereit. Tante Enso synchronisiert also on- und offline – von jedem das Beste für eine bessere Gesamtlösung im Lebensmittelhandel.

 

Tante Enso im Augustinum in Stuttgart – 1.200 Artikel speziell für die örtlichen Bedürfnisse

In Co-Creation wird jeder Tante Enso Mini-Supermarkt maßgeschneidert.

Jeder Tante Enso Mini-Supermarkt wird gemeinsam mit den Menschen vor Ort entwickelt: Radikal kundenzentriert, wie es auch der Online-Supermarkt myEnso ist. Welche Produkte im Sortiment sein sollen, entscheiden die zukünftigen Kunden und nicht eine ferne Konzernzentrale eines Lebensmittelhändlers. Gleiches gilt für die Festlegung der mit Personal besetzten Öffnungszeiten und auch die Dienstleistungen werden gemeinsam auf die örtlichen Bedingungen und Bedürfnisse abgestimmt.

 

Tante Enso – immer auch Partizipation.

Den Gedanken der Teilhabe der Bürger an „ihrem“ Tante Enso-Markt drückt myEnso auch dadurch aus, dass ein Teil der Initialkosten, zum Beispiel die Ladeneinrichtung, von der eigens für die Integration der Menschen gegründeten myEnso-Genossenschaft getragen wird. Hierbei geht es indes weniger um die Finanzierung als um ein Symbol des gemeinsamen Willens. Wenn die Bewohner des Ortes auf dem Land zum Beispiel 300 Anteile à 100 Euro in der myEnso Teilhaber eG gezeichnet haben, legt myEnso los.

Für ihren Tante Enso Mini-Supermarkt vor Ort, haben die Bürger von Schnega zum Beispiel, einem Ort zwischen Lüneburg und Uelzen, innerhalb von drei Tagen über 450 Anteile gezeichnet. Dieser wird nun verbindlich im Sommer 2020 eröffnet. In Blender, einem Ort nahe Bremen, gibt es einen Tante Enso-Supermarkt bereits seit September 2019. Und im Augustinum, einer Seniorenresidenz in Stuttgart, gibt es Tante Enso seit Februar 2020.

 

Tante Enso – Ein Angebot für Deutschland – für Stadt, Land und Senioren.

Rund 50% der Menschen in Deutschland leben auf dem Land und Millionen gepflegt in Altersheimen oder Zuhause und zunehmend haben diese ein beachtliches Nahversorgungsproblem. Für 2020 sind zunächst insgesamt 20 Tante Enso-Mini-Supermärkte geplant und anschließend wird Tante Enso nach und nach deutschlandweit ausgerollt.

Auch für neue urbane Quartiere, die auf ehemaligen gewerblichen Gebieten der Städte entstehen, wird es ein Tante Enso-Modell geben. Die Problematik hier: Die Versorgungsinfrastruktur kann der hohen Geschwindigkeit, in der diese Quartiere entstehen und bezogen werden, nicht folgen. In der Regel werden Flächen für Nah-Vollversorgung nicht berücksichtigt. Die in Städten erwarteten Bedarfe an vielfältige Vollversorgung, Service, jederzeitige Verfügbarkeit, eCommerce, Nachhaltigkeit und lokale Wertschöpfung können häufig nicht bedient werden.

So nimmt hier Tante Enso die Bedingungen an und bietet mit mehreren kleinräumigen Tante Enso Mini-Supermärkten über ein gesamtes Quartier verteilt, in Kombination mit eCommerce und Selbstabholstationen, 24/7 Selfservice und emissionsfreiem Same-Day-Lieferdienst eine passgenaue und zukunftweisende Lösung.

Flächenmäßig vergleichbar mit Manhatten, erhält Bremens Überseestadt von myEnso ab April 2020 ein modernes emissionsfreies Vollversorgungsmodell.

 

Dieses Tante Enso-Modell wird 2020 erstmalig in Bremen in der Überseestadt von myEnso realisiert und kann bei Erfolg auf ganz Deutschland übertragen werden. In der Bremer Überseestadt arbeiten und wohnen bereits über 20.000 Menschen – derzeit ohne Lebensmittelnahversorgung. Diese Innovation entsteht in Kooperation mit der Stadt Bremen und Rytle, einem Start-up für emissionsfreie Stadttransporte.

Tante Enso ist ausgezeichnet!

Der Tante Enso Mini-Supermarkt in der niedersächsischen Gemeinde Blender hat den mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotierten NordWest Award der Metropolregion Nordwest gewonnen. „Der Tante Enso-Laden ist beispielgebend für die Metropolregion Nordwest und darüber hinaus. Das Projekt steigert die Lebensqualität vor Ort, indem die Nahversorgung als ein wichtiger Aspekt der Daseinsvorsorge verbessert und das soziale Miteinander gestärkt wird.”, so Birgit Honé, Niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung. Mehr dazu

 

Tante Enso in der Presse.

Weser-Kurier “Neuer Nahversorger richtet sich ein”

Überseestadt Bremen “Tante Emma geht online – myEnso eröffnet Lebensmittelläden in der Überseestadt”

 

 

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