Warum myEnso besser ist als andere Supermärkte

Warum myEnso besser ist als andere Supermärkte

Erlebnisbericht von Helmut Leopold, CIO bei myEnso, Mensch und Kunde

Ich komme gerade aus der Stadt und war dort unter anderem im Supermarkt einkaufen – Essen für morgen. Ja, selbst ich kaufe aktuell noch nicht alle meine Lebensmittel bei myEnso, zumal ich auch außerhalb der Stadt wohne und deshalb noch nicht das volle Sortiment von myEnso geliefert bekommen kann. Aber wir arbeiten daran. 😊

Bei diesem Supermarkt – er befindet sich mitten in einem Einkaufszentrum – ist es so, dass man an einer Servicetheke seinen Rucksack abgeben muss; ich nehme an, um die Anzahl von Ladendiebstählen zu verringern. Das habe ich gemacht. Da auch am Samstagnachmittag zur Rush-Hour nur ein Mitarbeiter an der Servicetheke steht, der neben Taschen verteilen auch noch Reklamationen bearbeiten und Kundenfragen beantworten muss, muss man da schon ein bisschen warten, bis man seine Tasche gegen einen Schlüsselanhänger mit Nummer drauf eintauschen kann. Aber macht ja nichts, ich habe ein bisschen Zeit mitgebracht.

Da ich keinen Wocheneinkauf vorhabe, nehme ich mir keinen Wagen, sondern einen der Einkaufskörbe, die direkt hinter der Servicetheke am Eingang des Kauflandes bereit stehen. Sehr gut! Einkauf erledigt – natürlich dann doch wieder mehr im Korb als eigentlich geplant. Hinsichtlich der Kassenbesetzung zeigt dieser Supermarkt ein ähnliches Muster wie bei der Besetzung der Servicetheke: Von etwa zehn Kassen sind ganze fünf Kassen auf. Ich frage mich, ob die übrigen fünf Kassen extra nur für den Tag vor Weihnachten gebaut wurden, wenn sie schon am Samstagnachmittag nicht besetzt sind. Entsprechend lang sind die Schlangen, die bis in die Gänge der Waren reinragen. Schließlich bin ich dran und stehe mit meinem leeren Korb an der Kasse, die Waren fahren auf dem Band neben mir her. „Sie müssen den Korb da vorne abstellen.“, sagt der junge Kassierer in mittelfreundlichem Ton. Ich schaue auf die etwa 15 Produkte auf dem Band. „Ich hab meinen Rucksack vorne abgegeben und wollte die Sachen im Korb da rüber tragen.“ „Das dürfen sie nicht, der Korb muss da vorne abgegeben werden.“, wiederholt der Kassierer und zeigt erneut auf den Anfang des Kassenbereichs, wo ein Turm Einkaufskörbe steht. „Wie soll ich denn die Sachen hier wegkriegen ohne Rucksack?“, frage ich schon etwas genervt. „Sie können eine Plastiktüte kaufen, aber ich darf sie mit dem Korb hier nicht durchlassen.“ Eine Plastiktüte – für 50 Meter zu meinem Rucksack – dein Ernst? Da geht wohl einer Freitags in die Schule statt zur Fridays for Future Demo.

Die ersten Personen hinter mir an meiner Kasse werden schon ungeduldig. „Dann holen sie doch ihren Rucksack.“ Immerhin ist er bemüht eine Lösung zu finden. Ich lasse also meine Waren an der Kasse zurück und mache mich auf den Weg zur Servicetheke am Eingang. Auch hier wieder eine Schlange. Nach etwa zwei Minuten bin ich dran und erhalte meinen Rucksack zurück. Schnell zurück zur Kasse, denn mein Hinterleute werden voraussichtlich sauer auf mich sein und nicht auf den Kassierer. Ich packe meinen Einkauf in den Rucksack und bezahle. Währenddessen versuche ich nochmals mit dem Kassierer zu sprechen. „Ich glaube, das ist noch nicht ganz ausgereift. Könnten sie das vielleicht mal der Geschäftsleitung weitergeben, dass es doof ist einerseits seine Tasche abgeben zu müssen und andererseits nicht mit Korb zurück zur Tasche zu können?“ Der Kassierer gibt mir nicht einmal eine Antwort, was ich als „Nein“ interpretiere. Schade. Ich sehe noch die genervten Blicke der Menschen hinter mir an der Kasse und verschwinde dann schnell aus dem Laden. Das war kein schönes Einkaufserlebnis.

Um es klar zu sagen: Ich finde nicht, dass myEnso besser als dieser Supermarkt ist, weil es hier einen offensichtlich nicht gut funktionierenden Prozess gibt. Die haben wir bei myEnso auch. Bei myEnso läuft auch nicht alles perfekt, wird es auch nie tun, denn es gibt immer was zu verbessern. myEnso ist aus meiner Sicht deshalb besser als dieser Supermarkt, weil myEnso diese Verbesserungsideen der Menschen nicht nur ernstnimmt und umsetzt, sondern die Menschen aktiv darum bittet Verbesserungsvorschläge zu machen. Meine Anregung – aus meiner Sicht keineswegs blöd – wird in diesem Supermarkt niemals ernstgenommen. Das fängt schon damit an, dass er nicht mal weitergegeben wird. Ich als Mensch zähle hier nicht. Ich bin hier nur ein Kunde, der ja selbst entschieden hat hier einzukaufen – selbst schuld. So tickt myEnso aber nicht. Der absolute Kern von myEnso ist es, dass wir glauben, dass nur die Menschen wissen, wie der beste Supermarkt aussieht und funktioniert. Wir wollen eure Verbesserungsvorschläge. Wir lesen sie alle durch, wir nehmen sie alle ernst und wir werden dadurch immer besser.

Lasst uns so gemeinsam den besten Supermarkt Deutschlands entwickeln und es denen, denen wir egal sind und bei denen wir nichts zählen, zeigen.

Auf schnellstem Weg vom Erzeuger direkt und frisch zu dir nach Hause

Auf schnellstem Weg vom Erzeuger direkt und frisch zu dir nach Hause

myEnso ersetzt ab März 2019 das herkömmliche Supermarkt-Sortiment „Obst & Gemüse“ komplett durch Bio-Sortiment und stellt so das größte Obst- und Gemüse-Bioangebot aller Online-Supermärkte mit Vollsortiment. Damit reagiert myEnso als erster Online-Supermarkt mit Vollsortiment konsequent auf die Bedenken und Bedürfnisse der Menschen.

myEnso weiß durch die direkte Zusammenarbeit mit den Pionieren, was die Menschen daran hindert, Obst und Gemüse im Online-Supermarkt zu kaufen – und was getan werden müsste, damit sich das ändert:

Produkte nicht riechen und fühlen können – Qualität muss beurteilbar sein.
Konkret ist die größte Barriere beim Online-Einkauf von Obst & Gemüse, laut Studie des mit uns zusammenarbeitenden Marktforschungsunternehmens Kantar TNS: Die Produkte nicht riechen und fühlen – und dementsprechend die Qualität nicht beurteilen zu können.

Daher sind die Bedenken klar und nachvollziehbar, denn unsere Kunden, wie auch alle anderen möchten die Frische zunächst begutachten, bevor die Ware im Einkaufswagen landet.

Transportweg der Produkte bis zum Kunden – Frische muss gewährleistet sein.
Über die fehlenden sensorischen Möglichkeiten hinaus wird auch der Transportweg vom Erzeuger bis zur Haustür unserer Kunden mit Skepsis betrachtet. Lange Wege, lange Lagerzeiten und Unterbrechung der Kühlkette sind zum Beispiel die wesentlichen Kritikpunkte. Somit ist auch die Skepsis bezüglich des Transportes eine weitere Einkaufsbarriere.

Drei Herausforderungen also, die bewältigt werden müssen: standardisierte Qualität zur Beurteilung ohne Sensorik, kurze Transportzeiten vom Erzeuger bis zum Kunden – und das ohne Unterbrechung der Kühlkette.

Die Lösung liegt in kurzen Wegen und der beweisbaren Qualität von Anfang an. Dazu kooperieren wir mit dem Bremer Großhändler „Naturkost Kontor“ (NKK). NKK hat sein Zentrallager auf dem Gelände des Bremer Großmarktes – nur gut 500 Meter vom myEnso-Zentrallager entfernt.

Durch diese Nähe entsteht hier schon ein entscheidender Zeitgewinn für die Transport- und Kühlkette. Auch, dass direkt vom Großhändler versandt und auf den Zwischenschritt „Lagerung beim Supermarkt“ verzichtet wird, kommt der Frische zugute. Ein weiterer Vorteil: NKK kommissioniert die bestellte Ware für myEnso vor, damit die Abwicklung noch zeitsparender verläuft.

In kürzester Zeit vom Großhändler zum Kunden.
Bei myEnso geht dann das von NKK angelieferte Obst und Gemüse gemeinsam mit den weiteren bestellten Produkten am selben Tag als Gesamteinkauf auf die Reise zu unseren Kunden.

Frischesortiment, so auch Obst und Gemüse, werden bei myEnso in Thermoboxen versandt, die mit Kühlakkus die Temperatur bis zu 48 Stunden halten. Nachdem die Ware von NKK an myEnso geliefert wurde, wird diese sofort in die wiederverwendbaren Thermoboxen kommissioniert. Das heißt: Das von myEnso gelieferte Obst und Gemüse ist in der Regel mindestens einen Tag frischer, als bei jedem stationären Supermarkt um die Ecke. Schneller und frischer geht’s kaum. 

Soweit zur Transportzeit und zur Kühlkette, doch was ist mit der Qualität?
Ohne riechen und fühlen muss die Qualität aus der Ferne beurteilbar sein und für gut befunden werden. Es muss also ein für unsere Kunden nachvollziehbarer und glaubwürdiger Standard her.
Das darf dann nur der Beste sein:

Mit Ausnahme des Obstes und Gemüses aus Südeuropa, sind 100% der NKK-Produkte aus regionalem Anbau. Damit stammen weit über 50% des Obst- und Gemüsesortiments von NKK aus regionalem Anbau hier in der Nähe von Bremen.

Aber 100% aller Obst- und Gemüse-Produkte, auch die aus Südeuropa sind BIO-zertifiziert und auch NKK selbst hält alle notwendigen Zertifikate. myEnso ist übrigens auch Bio-Zertifiziert.

Wichtig ist auch zu wissen, wo die Produkte herkommen.
Hierzu hält NKK zu allen Erzeugern direkte persönliche Kontakte und auch die Rückverfolgung aller Produkte bis zum Erzeuger ist laut Aussage von NKK gewährleistet.

„Wer weiß besser, wie der beste Supermarkt sein muss als der Kunde.“
myEnso hat zugehört und setzt den Wunsch der Kunden nach hoher Qualität und Nachhaltigkeit mit dieser Änderung im Frischesortiment um. Heute mit 100 Bioprodukten im Obst- und Gemüsesortiment – und damit so viele wie ein sehr gut sortierter stationärer Supermarkt mit Vollsortiment. Bis Sommer 2019 werden es rund 300 Produkte sein.

Dies sind aber nur die ersten Umsetzungsschritte hin zu regionalen Erzeugnissen für alle. Für das zweite Halbjahr 2019 plant myEnso bereits für die ersten Regionen die Zuführung von Frischeprodukten direkt aus den jeweiligen Regionen. Als Beispiel: In München wird dann nicht mehr die Biokiste aus Bremen ausgeliefert, sondern die von einem regionalen Erzeuger aus München. Ganz ohne Umwege.

Also, seid gespannt wie es bei myEnso weitergeht, bleibt uns gewogen und unterstützt uns gerne weiterhin mit Anregungen, Wünschen und auch Kritik.

Das wart ihr, von Anfang an!

Das wart ihr, von Anfang an!

Bei myEnso steht der Mensch und dessen Wünsche im Mittelpunkt, von Anfang an. Konsequenterweise wird so auch nicht nur das Sortiment mitentwickelt, sondern auch die Entwicklung des Online-Shops folgt den Wünschen der Pioniere.

Regelmäßig befragen wir unsere Pioniere nicht nur nach der allgemeinen Zufriedenheit, sondern auch danach, wie es weitergehen soll. An der aktuellen Befragung dazu haben 3.000 Pioniere teilgenommen.

Da myEnso dies von Anfang an so gemacht hat und auch alle Umsetzungen gemeinsam mit den Pionieren testet, ist der jetzige Status, beispielsweise zu Shop und Sortiment, das Ergebnis eurer Wünsche und Entscheidungen.

Danke, denn der jetzige Status kann sich wirklich sehen lassen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass wir erst Ende April 2018 gestartet sind. Das ist aber nur ein Schritt in die Zukunft, denn so lange die Menschen mitgestalten, wird myEnso nie fertig sein und sich immer weiterentwickeln. Den Wünschen der Menschen entsprechend.

Im Januar ging es zum Beispiel um die Frage, welche Funktionen als nächste im Online-Shop angeboten werden sollen. Im Mittelpunkt standen dabei die Themen Bezahlmöglichkeiten und Filtern/Sortieren von Produktansichten. Hier die Ergebnisse:

Was soll als Nächstes im Shop weiterentwickelt werden?

myEnso wollte wissen: „Welche der folgenden Punkte sollten wir aus deiner Sicht schnell verbessern?“ Das haben die Pioniere geantwortet:

 

myEnso setzt um:

  • Der Einkauf ist im Shop nun auf Knopfdruck direkt mit dem Guthaben verrechenbar.
    Die Änderung des Guthabens sind sofort sichtbar.
  • Erstattungen werden ebenfalls sofort dem Guthaben wieder gutgeschrieben.
  • Eine erste Sortierfunktion wird in der nächsten Shop-Version bis Mitte März realisiert.
  • Die Nutzung weiterer Bezahlmöglichkeiten wird ebenfalls bis Mitte März möglich

 

Welche Zahlungsmöglichkeiten sind gewünscht?
myEnso wollte wissen: “Welche Zahlungsarten sind dir am Wichtigsten?”

myEnso setzt um:

  • Per Rechnung war bis jetzt die einzige Bezahlmöglichkeit im myEnso-Shop.
  • In der nächsten Shop-Version bis Mitte März werden wir Paypal und das Bezahlen per Kreditkarte mit aufnehmen.
  • Damit können wir dann schon drei der vier wichtigsten Bezahlarten unserer Pioniere anbieten.

 

Wonach wollen Pioniere ihre Produktübersichten filtern und sortieren?

myEnso wollte wissen: “Nach welchen Kriterien oder Merkmalen möchtest du deine Produktübersicht filtern beziehungsweise sortieren können?”

myEnso setzt um:

  • Bereits in der nächsten Shop-Version werden die Pioniere die Möglichkeit haben, die Produktseiten im Shop nach ersten Kriterien sortieren zu können.
  • Und natürlich starten wir mit dem Kriterium, das unseren Pionieren am Wichtigsten ist: Dem Preis.

 

„Wer weiß besser, wie der beste Supermarkt sein muss, als der Kunde.“
myEnso hat zugehört und setzt die Anregungen der Kunden Wunsch für Wunsch um. Also, seid gespannt wie es bei myEnso weitergeht, bleibt uns gewogen und unterstützt uns gerne weiterhin mit Anregungen, Wünschen und auch Kritik.

myEnso stoppt seine Companisto-Kampagne

myEnso stoppt seine Companisto-Kampagne

myEnsos Test & Learn-Projekt, die maximale Kundenzentrierung auch für die Teilhabe als „Privat Investor“ auf einer Crowdinvesting-Plattform anzuwenden, ist nicht ausreichend attraktiv und scheinbar nicht das richtige Modell zu diesem Zeitpunkt für diese Zielgruppe.

„Der Kunde hat das Sagen“ bei der Entwicklung und permanenten Weiterentwicklung des myEnso Online-Supermarktes. Das ist der Kern des Geschäftsmodells der enso eCommerce GmbH.

Und „Wer weiß besser als der Kunde selber, wie der beste Online-Supermarkt sein muss?“  ist die Ausgangsannahme dafür. So wurde von Anfang an der Mensch eingeladen, als Pionier die Entwicklung von Sortiment, Einkaufsfunktion und Service entscheidend mitzugestalten. Rund 1,5 Mio. EUR hat myEnso gemeinsam mit dem international führenden Marktforschungsinstitut Kantar dazu investiert, um im Dialog mit dem Menschen zu erfahren, wie ein exakt am Kunden und dessen Bedarf orientierter Online-Supermarkt funktionieren muss.

Ergebnis: Bereits der heutige Status des Online-Supermarktes „myEnso“ ist somit zu 100% das Ergebnis des Prinzips „Der Kunde hat das Sagen“.

Damit entspricht myEnso nicht nur dem erklärten Wunsch des Menschen nach Mitgestaltung, sondern stellt damit auch das entscheidende Abgrenzungsmerkmal gegen die etablierten Wettbewerber. 7 Millionen Haushalte in Deutschland bevorzugen nachweislich einen solchen selbstbestimmten Online-Supermarkt, wie ihn myEnso gerade aufbaut – das ist das Ergebnis einer Studie mit Volumenprognose, durchgeführt von Kantar

Eine weitere wesentliche und für das Geschäftsmodell entscheidende Erkenntnis der von myEnso durchgeführten Marktforschung ist der Wunsch der Menschen nach Partizipation. Konkret: Die Suche nach sinnstiftender Teilhabe.

So wurde die Unternehmensmission „maximale Kundenzentrierung“ von myEnso konsequent erweitert: „Nicht nur etwas mitentwickeln, was mir gefällt, sondern auch Teil der Sache sein, die mir gefällt.“ Das heißt, der Kunde soll die Möglichkeit erhalten, auch Teilhaber an „seinem“, von ihm mitentwickelten, Online-Supermarkt werden zu können.

Wie bekannt, hat myEnso dazu eine eigene Genossenschaft, die myEnso Teilhaber eG, gegründet und für diese ein Teilhaber-Vorteilsprogramm entwickelt. Dieses wird jährlich neu, abgestimmt mit den Genossen, für die folgenden 12 Monate entwickelt. 1.500 Anteile verkauften sich bereits fast wie von allein – das Angebot trifft auf Zustimmung.

Das zum Hintergrund.

Diese konsequente Umsetzung der Kundenzentrierung ruft geradezu nach dem privaten Investor.

Ermutigt durch diese Bestätigung hat myEnso entschieden, im Rahmen der aktuellen Finanzierungsrunde, für den Privatmenschen auch eine Möglichkeit der „Teilhabe“ außerhalb der Genossenschaft einzuräumen – nämlich sich über die Crowdinvesting-Plattform Companisto als Investor einzubringen.

Dies nicht als für die Finanzierung wichtiger Finanzierungsanteil, sondern aus Sicht der Kundenzentrierung, als die richtige Konsequenz.

Die Companisto-Kampagne startete Anfang November 2018 und hat jetzt nach gut zwei Monaten Laufzeit nur wenige Companisten überzeugen können. Gleichzeitig aber, ohne diese Möglichkeit gezielt und vergleichbar zu bewerben, wurde fast genauso viel Kapital über die myEnso-Genossenschaft eingenommen.

Also, Test & Learn-Ergebnis: Crowdinvesting ist im Moment nicht das richtige Modell für myEnso.

Schade, aber so ist es. So haben sich die beiden Gründer von myEnso – Norbert und Thorsten – entschieden, die Companisto-Kampagne zu stoppen und sich auf die Genossenschaft als Teilhabemodell zu konzentrieren. Diese scheint für myEnso und diese Phase der Unternehmensentwicklung das richtige Modell zu sein, denn hier ist die Rendite nicht allein geldliche Wertschöpfung, sondern mehr die ideelle Unterstützung und der persönliche Einkaufsvorteil.

Alle Companisten erhalten ihr investiertes Geld vollständig zurück. Somit entsteht niemandem ein Schaden.

Wir freuen uns auch weiterhin auf eure Unterstützung!

Norbert und Thorsten bedanken sich bei allen Companisten und laden diese– und natürlich auch alle anderen – dazu ein, myEnso gerne als Genosse bei der myEnso Teilhaber eG zu unterstützen, denn die Welt braucht mehr als Amazon, REWE & Co.

https://www.myenso.de/mitgestalten/fuer-unsere-teilhaber/

 

 

 

Dem Kunden die Macht zurückzugeben, trifft offensichtlich den Nerv

Dem Kunden die Macht zurückzugeben, trifft offensichtlich den Nerv

myEnso’s Haltung, Ziel und Kernthemen scheint nicht nur das Bedürfnis der Kunden und Hersteller zu treffen, sondern auch das Interesse der Medien und Konferenzen zu wecken.

Mit dem Prinzip #Wer weiß besser, wie der beste Supermarkt sein muss, als der Kunde und ihm daher das Sagen zu Sortiment, Einkaufserlebnis und Service zu überlassen, trifft myEnso offensichtlich den Nerv bei den Kunden und auch auf Seiten der Hersteller.

14.000 Privatkunden bundesweit, 10 Seniorenheime mit 600 Bewohnern und 5 Orte auf dem Land mit 10.000 Einwohnern können bereits bei myEnso einkaufen. Das ist für den Status „8 Monate nach Shopstart“ sehr gut. Doch viel aussagekräftiger ist, dass diese Menschen, Orte und Unternehmen immer noch Pioniere sind.

Denn nach wie vor ist myEnso im Prototypen-Stadium und noch sehr weit vom besten Online-Supermarkt entfernt. Und dennoch unterstützen die Pioniere mit ungebremst hohem Engagement dabei, myEnso besser zu machen. Täglich gehen zahlreiche Produktwünsche, Verbesserungsvorschläge, Erfahrungsberichte und auch Kritiken ein. Das Prinzip begeistert also.

Noch eine deutlichere Sprache spricht allerdings die Zufriedenheit: myEnso erfragt regelmäßig den Status der Zufriedenheit auf Seiten der Menschen und erzielt Höchstwerte (Auszug aus dem Ergebnis der myEnso-Pionierbefragung vom 13.11.2018):

  • Umsatzwachstum in den letzten 4 Wochen (+110%)
  • Wachstum der Bestellungen im Oktober (+140%)
  • 64% unserer Kunden finden myEnso ausgezeichnet oder sehr gut – weitere 30% finden myEnso gut und lediglich 6% sind derzeit unzufrieden
  • Höchste Werte bei „Vertrauen“
  • Bereits im aktuellen Pilotstadium eine sehr hohe Lieferzufriedenheit 8,0 (Skala von 1-10)
  • Wunschliste der Pioniere für die nächsten Weiterentwicklungen:
    1.            Mehr Bezahlmöglichkeiten
    2.            Filtermöglichkeiten
    3.            Mehr Produktabbildungen
    Wunschgemäß befinden sich diese Wünsche und weitere bereits in der Umsetzung

Insbesondere vor dem Hintergrund des aktuellen Entwicklungsstadiums von myEnso ist das ein tolles Zeugnis.

Auch gewinnt myEnso mehr und mehr Hersteller, die die direkte Nähe zum Kunden als attraktives Angebot empfinden. Jüngst dazugekommen sind zum Beispiel Erlenbacher (beliefert auch McCafé mit Kuchen und Gebäck), Diagio (weltweit führender Produzent von Spirituosen), 94 Icemen, der vegetarische Metzger („Ist er das Ende der Fleischindustrie?“ fragte die New York Times) und viele weitere.

myEnso scheint also gewollt – von den Kunden und Herstellern.

myEnso scheint aber auch gewollt von den Medien und Konferenzen. Es vergeht kaum eine Woche in der myEnso nicht zu einer Branchentagung oder Konferenz eingeladen ist oder ein Artikel über myEnso erscheint.

Zum Beispiel myEnso-Gründer Norbert Hegmann als Vortragsredner beim ECR-Tag in Wiesbaden

myEnso-Gründer Thorsten Bausch im Interview mit dem Markenfachmagazin W&V im Februar 2018

Das myEnso in dieser Häufigkeit zitiert und gefordert wird, liegt sicher daran, dass myEnso dem Bedürfnis der Menschen entspricht und damit gleichzeitig auch kräftig an den nicht mehr zeitgemäßen Geschäftsprinzipien rüttelt, die die etablierten Lebensmittelhändler lieber Aufrechterhalten möchten. Einerseits. Und andererseits kommt hinzu, dass auch niemand derzeit dies Prinzip so konsequent umsetzt, wie myEnso. So entstehen Paradigmenwechsel.

Hier eine Auswahl interessanter Artikel, die beispielhaft gleichermaßen die Resonanz der Medien und den Themenschwerpunkt veranschaulichen:

myEnso scheint aber auch gewollt von den Medien und Konferenzen. Es vergeht kaum eine Woche in der myEnso nicht zu einer Branchentagung oder Konferenz eingeladen ist oder ein Artikel über myEnso erscheint.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem myEnso nicht mit spannenden Menschen und spannenden Unternehmen spricht, die in die eCommerce Zukunft wollen, oder bereits aus ihr berichten. Gemein ist beiden: sie wollen bei myEnso dabei sein.

Es vergeht aber auch kaum eine Woche, an der myEnso nicht zu einer Branchentagung oder Konferenz als Redner eingeladen ist, oder ein Artikel über myEnso erscheint.

Das Thema zu dem myEnso angesprochen wird, über das berichtet wird oder zu dem myEnso vorträgt, ist im Grunde immer dasselbe: People-Centricity. Der Mensch im Zentrum allen Handelns, in allen Varianten: „Der mündige Bürger“, „Wem gehört der Kunde?“, „Die Zukunft des Handels heißt Kunde“, „Die digitale Genossenschaft“, „Vertrauen“ und vieles mehr.

Warum gerade myEnso in dieser Häufigkeit zitiert und gefordert wird, liegt sicher daran, dass dies Thema einerseits dem Bedürfnis der Menschen entspricht und andererseits niemand es vergleichbar konsequent umsetzt.

myEnso lag in der Häufigkeit der Mediennennungen zum Thema Online-Supermarkt auf Platz vier hinter Amazon, REWE und Edeka.

Hier eine kleine Auswahl interessanter Artikel, die gut die Resonanz der Medien und Konferenzen veranschaulichen:

 

Kunden, listet doch mal den Handel aus! #Mitmirnicht!

Kunden, listet doch mal den Handel aus! #Mitmirnicht!

Kommentar von unserem Gründer Thorsten Bausch

Es war nur eine Frage der Zeit, bis erneut einer der großen deutschen Lebensmittelhändler die Muskeln spielen lassen würde. Anfang des Jahres hatte sich Edeka gegen den Markengiganten Nestle aufgelehnt und rund 200 Produkte ausgelistet. Nach mehr als zwei Monaten einigten sich Edeka und Nestlé schließlich auf einen neuen Liefervertrag.

Nun also Kaufland, weil Unilever die Lieferpreise für seine Produkte drastisch erhöht haben soll. Die Kauflandkette lässt sich das nicht bieten und boykottiert 480 Unilever-Produkte. Im Kampf für den Kunden möchte man meinen. Um bessere Preise für die Kunden durchzusetzen. Das klingt vernünftig und gut. Oder? Natürlich möchten die Kunden, dass die bekannten Markenprodukte nicht deutlich teurer werden. Und die Händler wie Kaufland wollen ihren Kunden den besten Preis anbieten. In Wahrheit geht es aber um einen knallharten Machtkampf zwischen einem der größten Handelsunternehmen mit ca. 40 Milliarden Euro Jahresumsatz und einem der weltweit führenden Konsumgüterhersteller mit fast 54 Milliarden Umsatz. Die Lebensmittelhändler scheinen in diesem Kampf zu gewinnen. So sieht es momentan aus. Kundenbedürfnisse scheinen dabei wenig bedeutend zu sein.

Wie lange diese Konzerne mit den alten Spielchen weiterkommen werden, ist fraglich. Die Digitalisierung hat bei den Menschen zu mehr Entscheidungsmöglichkeiten und Mitbestimmung geführt.  Wie kann sich Kaufland darüber hinweg setzen und einfach eine Auslistung bestimmen. Vielleicht wollen die Kunden das ja gar nicht?  Warum befragt Kaufland nicht seine Kunden dazu und holt sich das Marktbedürfnis zur Situation ab und überlässt den Kunden die Entscheidung. Die ausgelisteten Unilever-Marken sind doch beliebte Produkte, also vom Kunden gewollt. So ein Handeln ist weit weg von Kundenorientierung und noch viel weiter entfernt von People-Centricity. Soll wirklich der Händler bestimmen, was es im Supermarkt zu kaufen gibtWollen wir, dass nur Hersteller eine Chance haben, die es schaffen, die hohen Listungsgebühren zu bezahlen? Warum kann nicht der Kunde sagen, welche tollen regionalen oder Spezialprodukte zu kaufen sind? Oder gar über die Preisgestaltung (mit)entscheiden. In Frankreich geht das. “C’est qui le Patron? (Wer ist der Boss?)” heißt dort eine Initiative, bei der die Verbraucher über die Milchpreise abstimmen. Viele zahlen gern etwas mehr für glückliche Kühe, gesunde Milch und Bauern, die von ihrer Arbeit leben können.

Ähnliche tolle Initiativen werden allerorts ins Leben gerufen. Denn die Menschen haben erkannt, dass sie etwas bewegen können. Darauf sollten sich Hersteller und Händler einstellen, das ist auch eine tolle Chance. Denn sonst heißt es vielleicht bald #Mitmirnicht!