Maronen: Das Comeback der Superfrucht

Maronen: Das Comeback der Superfrucht

In Folge 4 der Foodpioniere schwärmt TV-Koch Jan Phillip Cleusters von einem fast vergessenen Superfood: Maronen. Sie eignen sich nämlich nicht nur für kurze Zeit auf dem Weihnachtsmarkt, sondern ganzjährig für süße und herzhafte Speisen. Das türkische Unternehmen Ege Kaptan führt die Edelfrüchte in der 3. Generation nach Deutschland ein. Die Esskastanien aus Izmir wachsen an 150 Jahre alten Bäumen, die ausschließlich mit mineralischem Dünger gepflegt werden.

Maronen sind ein Super-Snack

Im Gegensatz zu anderen Nüssen sind Maronen sehr fettarm. In 100 Gramm stecken nur 2 Gramm Fett. „Außerdem enthalten Esskastanien sehr viele Ballaststoffe und Stärke und sättigen dadurch extrem schnell“, erklärt Jan Phillip Cleusters einen weiteren Pluspunkt. Auch nicht zu vergessen sind die Vitamine A, B, C und E sowie der hohe Gehalt an Calcium. Kein Wunder, dass die Esskastanie gerade zum Baum des Jahres 2018 gekürt wurde!

Eine Marone – 1000 Rezeptideen

Auch in ihrer Vielfältigkeit ist die Marone kaum zu übertreffen. Der Jan Phillip Cleusters kocht, brät, frittiert, schmort und backt die Nussfrucht: „Sie lässt sich super für herzhafte, aber auch süße Speisen verwenden.“ Seine Lieblings-Kombi: mit Feigen und Käse. Aber auch als Zutat in Salaten, in Kombination mit Gemüsesorten wie Rosenkohl und als nussiges Püree ist die Herbstfrucht unschlagbar. Roh schmecken Maronen, die übrigens auch Plumps-Früchte genannt werden, nach nichts. Erst durch das Erhitzen verwandelt sich ihr hoher Gehalt an Stärke in Zucker, so entsteht das leicht süßliche Aroma. Übrigens: Maronenmehl ist glutenfrei und eignet sich daher auch perfekt für Menschen mit Glutenunverträglichkeit.

Endlich allgegenwärtig

Bisher galten Maronen bei uns als typische Weihnachtsmarkt-Leckerei. In anderen Ländern hat sich die Marone längst als normale Beilage durchgesetzt, wie bei uns die Kartoffel. Frisch erhältlich sind sie zwar nur zwischen Oktober und Januar. Aber es gibt gute Nachrichten: Mittlerweile kann man Maronen gefrostet oder auch kandiert das ganze Jahr über kaufen.

Kauf-Tipps

Hochwertige, frische Maronen erkennt ihr ganz einfach an zwei Merkmalen:

  1. Die Früchte sind prall und schwer. Eine knittrige Schale oder wenig Gewicht verrät, dass die Maronen älter sind und der Kern bereits vertrocknet ist. Legt die Maronen in lauwarmes Wasser: Die guten bleiben unten und die schlechten schwimmen an der Wasseroberfläche.
  2. Sind in der harten Hülle kleine Löcher? Dann bitte die Finger davonlassen. Das ist meist ein Zeichen für Würmer.

 

 

Titelbildquelle: Lesya Dolyuk/Shutterstock.com

Grün, grüner, Grüne Woche!

Grün, grüner, Grüne Woche!

Grüne Woche in Berlin Copyright: Messe Berlin GmbH
Internationale Grüne Woche 2018 / Copyright: Messe Berlin GmbH

5 richtig krasse Food-Ideen

Nun ist sie wieder in vollem Gange: Die Grüne Woche in Berlin. Und diese Messe ist mehr als eine kulinarische Fress-Meile! „Sie ist vor allem Showroom für spannende Food-Pioniere, die das Thema Ernährung, bis hin zur kompletten Wertschöpfungskette völlig neu denken und innovative Produkte sowie überraschende Lösungen präsentieren“, sagt Norbert Hegmann, Gründer vom Online-Supermarkt myEnso. Hier verrät er seine fünf Favoriten:

Insektensnack

Klingt gewöhnungsbedürftig, und ist es auch, könnte aber in Teilen das Problem der Massentierhaltung und, wie auch die Alge übrigens, die weltweite Ernährungsproblematik lösen. Denn der (zu) hohe Fleischkonsum führt dauerhaft nicht nur zu gesundheitlichen Problemen beim Menschen, sondern auch zum weltweiten Klima-Kollaps. Das Start-up Bearprotein aus Berlin will dazu beitragen, dass wir uns gesünder und nachhaltiger ernähren. Die Basis der Instinct-Riegel sind aus proteinreichen Grillen, die auf einer biozertifizierten Insektenfarm in Kanada gezüchtet werden.

Cocktail-Eis

Eine kulinarische Ehe, die im Himmel geschlossen wurde, denn Cocktails und Eiscreme sind ja schon einzeln lecker. Das Berliner Start-up Skadi verbindet einfach beides und bietet Frozen Cocktails in 5 Varianten an: Vom Klassiker `Sex on the beach´ bis zum innovativen `Vodka Mate´. Alle Eis-Drinks enthalten über 10 Prozent Alkohol und dürfen natürlich nur an Volljährige verkauft werden. Das hört sich für mich nach einem herrlichen Sommerabend an.

Essbare Trinkhalme

Schätzungsweise 40 Milliarden Strohhalme werden in Deutschland benutzt – und damit etwa 25 Tonnen Kunststoffmüll produziert. Weltweit laufen mittlerweile Umweltorganisationen gegen die Röhrchen Sturm, wie die Lonely Whale Foundation. Sie macht mit dem Hashtag #StopSucking auf die Vermüllung der Meere aufmerksam. Eine kluge Lösung bieten die Wisefood-Gründer aus Sachsen: Sie haben den Trinkhalm Eatapple entwickelt. Er besteht aus Fruchtbestandteilen und kann nach dem Gebrauch einfach aufgegessen werden. Also ich finde das richtig klasse und so etwas muss unbedingt unterstützt werden. Meine Meinung.

Kaffeefrucht-Limo

Seit Mitte des 15. Jahrhunderts lieben Menschen den feinen Geschmack von Kaffee. Und genauso lange werden nur die Bohnen benutzt und die Kaffeefrucht einfach weggeworfen. Viel zu schade, fanden zwei Hamburger Jungs und haben ein Erfrischungsgetränk aus besagten Überbleibseln entwickelt. Das Resultat heißt: Caté, schmeckt fruchtig-herb, mit einem Spritzer Säure und etwas Kohlensäure. Koffein-Junkies werden es lieben, denn Caté macht so wach wie 2 Tassen Espresso – doch der Kick hält wesentlich länger an. Produktmuster von Caté habe wir bei myEnso schon vorliegen und ich gehe davon aus, das wir Caté bald bei den foodpioniernen sehen.

Weißwurstpralinen

Bayern zum Mitnehmen? Klingt zu schön um wahr zu sein, oder? Dachte sich offenbar auch der Berliner Gastronom Björn Schwarz und bietet neben Leberkäseburger und Kaiserschmarrn to go auch Weißwurstpralinen an. Sie werden in Laugenbröseln gebacken und – wie sollte es anders sein – mit süßer Senf-Remoulade in einer Tüte mit Piekser serviert. Eine coole Alternative zur Currywurst! Aber nicht vergessen: Weißwurst immer Vormittags verzehren (die 12 Uhr-Glocke darf die Weißwurst nicht mehr hören) und am besten mit einem Weißbier.

Du würdest auch mal gerne Grillen-Snacks und essbare Trinkhalme probieren? Im Online-Supermarkt myEnso kannst du das Sortiment mitgestalten – einfach indem du Pionier wirst. Nutze deine Chance und werde Bestimmer unter myenso.de.

3 Fragen an Jan Daniel Fritz von Saucenfritz Berlin

3 Fragen an Jan Daniel Fritz von Saucenfritz Berlin

„Eine ausgewogene und natürliche Ernährung braucht keine Zusatzstoffe“

Jan Daniel Fritz, Geschäftsführer von Saucenfritz Berlin, im Kurzinterview 

Spitzenköche und Hausfrauen wissen: Eine gute Sauce ist nicht nur ein Genuss, sondern auch eine echte Herausforderung. Woher kommt Ihre Liebe für Saucen?

Fritz: Diese Leidenschaft hat mich früh gepackt, weil in meiner Familie schon immer viel gekocht wurde. Irgendwann mauserte ich mich dann zum Salatsaucen-Spezialist. Das Experimentieren mit unterschiedlichen Zutaten, gerade mit ungewöhnlichen, faszinierte mich sofort. Beim Komponieren von Saucen gibt es einfach keine Limits, alles ist möglich. Mit 8 oder 9 Jahren habe ich das erste Mal statt Zucker Marmelade als Süßungsmittel eingesetzt und damit den Geschmacks-Wettkampf im Salatsaucen Battle gegen meine Cousine gewonnen. Zu Geburtstagen und Partys wünschten sich alle ab diesem Moment nur noch meine Saucen als Mitbringsel. Eines Abends erwischte ich auf einem Fest eine Freundin, als sie den Rest eines Dressings heimlich in ein Gurkenglas umfüllte, um es mit nach Hause zu nehmen. Da dachte ich direkt: Wenn es ihr so gut schmeckt, dann bestimmt auch anderen! Das war die Geburtsstunde von Saucenfritz. Seit 2012 gibt es nun Feinschmeckersaucen, Pestos, Chutneys, Mayonnaise und – ganz neu – vegane Streichcremes als Butter & Margarine Alternative. Sie sind der Renner, denn sie sind lecker und die wertvollen Omega-3-Fettsäuren bleiben durch einen neuartigen innovativen Produktionsprozess erhalten.

Was begeistert Sie an der Idee von myEnso? Warum wollen Sie unbedingt dabei sein?

Fritz: Dafür gibt es viele Gründe. Erstens glaube ich, dass der Online-Vertrieb von Lebensmitteln unvermindert stark zunehmen wird. Einen Partner wie myEnso zu haben, der die gesamte Logistik professionell übernimmt, ist für kleinere Unternehmen sehr attraktiv, auch aus finanzieller Sicht. Außerdem bietet die direkte Kommunikation zu den Pionieren unglaubliche Chancen: Ich kann als Hersteller viel flexibler reagieren als im klassischen Einzelhandel, der Produkte sehr statisch in immer gleich verfügbaren Mengen abruft. Durch myEnso könnte ich saisonal reagieren und kurzfristig zum Beispiel ein Bärlauch-Pesto anbieten. Finden sich genug Abnehmer, wird einfach und unkompliziert produziert. Von der Interaktion zwischen Unternehmen und Kunden, wie es myEnso umsetzt, profitiert letztlich jeder. Das finde ich super! Und für mich war wichtig, dass ein Kooperationspartner auch in puncto Datenschutz so tickt wie ich. Auch da fühle ich mich bei myEnso gut aufgehoben.

Nachhaltigkeit und Fairness werden sowohl bei Ihnen als auch bei myEnso großgeschrieben.

Fritz: Das stimmt. Ich erkundige mich vor einer Zusammenarbeit immer genau über meine Lieferanten: Wie arbeiten sie? Bezahlen sie faire Löhne und engagieren sich im Idealfall auch sozial? Die Kräuter für Saucenfritz-Produkte beziehe ich beispielsweise von einem Demeterhof, der eng mit einer Behinderten-Werkstatt zusammenarbeitet. Außerdem bevorzuge ich, wenn möglich, regionale Partner, die auch verrückte Ideen mit mir umsetzen. Wie etwa den Anbau von Chili. Der wächst nämlich ganz unkompliziert auch im Berliner Umland und muss nicht klimaschädlich aus Fernost oder Lateinamerika importiert werden. Ökostrom ist für unsere Manufaktur eine Selbstverständlichkeit, selbst wenn er etwas teurer ist. Und unsere Produkte gibt es ausschließlich in recyclebaren Gläsern und nicht in Plastikverpackungen. Zudem verwenden wir zu 100 Prozent Bio-Produkte, auch wenn diese etwas divenhafter sein können und weniger berechenbar sind als industriell hergestellte Zutaten. Doch nur so lässt sich echte Qualität produzieren. Und dazu passen natürlich auch keine Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker. Die kommen uns logischerweise nicht ins Glas.

Seit 2012 produziert J.D. Fritz mit seinem Team in Handarbeit Premium-Saucen und Aufstriche in einer Manufaktur in Berlin Weissensee.

Übrigens: Die Saucen von Saucenfritz sollen so gut sein, dass selbst das Berliner Luxus-Hotel Adlon sie aufgetischt hat.  Und ganz neu gibt es jetzt die veganen Streichcremes als Butter- und Margarine-Alternative.

Jan Daniel Fritz war übrigens schon bei #foodpioniere zu Gast. In der ersten Sendung hat er persönlich seine Produkte vorgestellt.

Als Pionier kannst du zeitnah mitentscheiden, ob die Produkte von Saucenfritz im Sortiment gelistet werden sollen. 

3 Fragen an Christian Ritschel von Lloyd Caffee Bremen

3 Fragen an Christian Ritschel von Lloyd Caffee Bremen

„Künftige Generationen sollen in Würde leben können.“

Christian Ritschel, Geschäftsführer von Lloyd Caffee Bremen, im Kurzinterview 

Lloyd Caffee zählt zu den wenigen noch traditionell röstenden Kaffeeunternehmen in Deutschland. Dieses Herstellungsverfahren braucht viel Zeit und kostet damit mehr Geld als herkömmliche Röstungen. Warum setzen Sie trotzdem darauf?

Ritschel: Früher, weil uns nichts anderes übrig blieb – heute, weil wir es nicht mehr anders wollen. Als kleines Kaffee-Unternehmen konnten wir uns zu Anfang die Anschaffung einer millionenschweren Rösterei schlicht nicht leisten. Mittlerweile ist genau dieser vermeintliche Wettbewerbsnachteil unser Qualitätsmerkmal! Denn wir sind längst der festen Überzeugung, dass handwerklich gerösteter Kaffee nicht nur bekömmlicher ist, sondern auch besser schmeckt. Deshalb bleiben wir auch weiterhin bei unserer schonenden Handröstung. Außerdem glauben wir, als kleine Rösterei einen intensiveren Kontakt zu unseren Kaffeebauern und Kunden zu haben. So können wir das Beste aus dem Kaffeeanbau mit dem Optimalen aus dem Rösthandwerk kombinieren und anbieten.

Warum möchten Sie Ihre Kaffee-Produkte über myEnso vertreiben? Was begeistert Sie an der Idee von myEnso?

Ritschel: Bislang verkaufen wir unsere Kaffees so gut wie ausschließlich direkt an den Endkunden, denn der Vertrieb über den traditionellen Lebensmitteleinzelhandel ist kompliziert. Wir können gar nicht die Mengen produzieren, die dieser benötigt, um unseren Kaffee flächendeckend anzubieten. myEnso bietet hier auch kleineren Herstellern eine ideale Möglichkeit, individuelle Produkt anzubieten. Und wir finden die Idee großartig, dass die Kunden entscheiden, was gekauft werden kann. Der Konsument kann zwar heute hunderte verschiedener Marmeladen, Joghurts oder Käsesorten kaufen, aber die wirklichen Spezialitäten findet er nach wie vor nicht im traditionellen Einzelhandel. Das wird sich durch myEnso ändern. Und ich freue mich schon auf die feinen englischen Marmeladen, die ich dort bestimmt demnächst finden werde.

Bio und Nachhaltigkeit zählen auch 2018 zu den wichtigsten Schlagworten im Foodbereich. Wie positioniert sich Lloyd Caffee zu diesen Themen?

Ritschel: Über Bio braucht man heute ja nicht mehr zu diskutieren, jeder findet Bio berechtigterweise gut. Trotzdem lohnt sich ein zweiter Blick auf dieses Thema: Es gibt auch sehr viele wirklich gute Produkte, die kein Bio-Siegel haben. Einer unserer wichtigsten Projektkaffees zum Beispiel wird nicht als Biokaffee angeboten, da der kleinen Plantage die Zertifizierung schlichtweg zu teuer ist. Die bauen den Kaffee biologisch an, können sich aber das Zertifikat nicht leisten. Ähnlich ist es mit dem Schlagwort Nachhaltigkeit, das auch oft missverstanden wird. Meistens wird mit dem Begriff ausschließlich Ressourcenschutz verbunden, also dass wir weniger oder keine fossilen Brennstoffe verbrauchen, was bei der Kaffeeproduktion eine eher untergeordnete Rolle spielt. Es gibt jedoch noch mindestens eine weitere Bedeutung von Nachhaltigkeit – und da sind wir und unsere Kaffeebauern ganz weit vorne: Nämlich verantwortungsbewusst mit den endlichen Ressourcen umzugehen, damit heutige und künftige Generationen weltweit ein Leben in Würde führen können. Kernelemente sind dabei die Bekämpfung der Armut und die Anerkennung der ökologischen Grenzen des Wirtschaftens.

Die Lloyd Caffee GmbH ist die älteste noch traditionell röstende Kaffeerösterei in Bremen. 2011 wurde Lloyd Caffee vom Fachmagazin „Der Feinschmecker“ als eine der besten Röstereien Deutschlands ausgezeichnet.

Wer sich für Kaffeerösterei interessiert und wissen will, wie der beste Kaffee Bremens hergestellt wird, kann sich das bei Lloyd Caffee in Bremen anschauen. Christian Ritschel ist Kaffeeröstermeister aus Leidenschaft und bietet regelmäßig Seminare an.

Christian Ritschel war übrigens schon bei uns in der Sendung – in der zweiten Folge der #foodpioniere. Außerdem könnt ihr euch das Gäste-Interview mit ihm in unserem YouTube-Channel anschauen.

myEnso auf dem Deutschen Handelskongress 2017 in Berlin

„Der Konsument und die Gesellschaft da draußen ist schon viel digitaler als wir denken“

Wenn es um die Zukunft des Handels geht, darf myEnso natürlich nicht fehlen. Wie rosig diese genau aussehen wird und wie steinig der Weg dorthin sein wird, diskutierte Thorsten Bausch von myEnso mit vier E-Commerce-Experten auf dem Deutschen Handelskongress 2017 in Berlin, darunter Marcus Diekmann vom Beter Bed (Matratzen Concord), Thomas Ott, ehemals Marc O’Polo, Dr. Hagen Sexauer von Clavigo Partner und Wolfgang Wanning von der Team Retail Excellence GmbH.

Grundsätzlich herrscht Einigkeit darüber, dass dem Handel eine Zeit des Wandels bevorsteht. Treiber dieses Wandels sind die zunehmende Digitalisierung der Konsumwelt und die Marktverschiebungen durch globale Plattformen, die mit aller Macht in den Markt vordringen und es den tradierten Playern und Nischenanbietern schwer machen.

Allerdings reagiert der Handel eher mit Angst, statt die Digitalisierung als Chance zu begreifen. Während man noch versucht, das bestehendes Geschäftsmodell ins Internet zu übertragen, fordert der Marketing-Chef von myEnso mehr Radikalität. „Es geht nicht um die Frage, ob nun stationär, Omnichannel oder Online gewonnen wird, sondern darum, den Kunden in den Mittelpunkt der Geschäftsstrategie zu stellen.“

Der Wandel des Handels mit Lebensmitteln.

„Der Konsument und die Gesellschaft da draußen ist schon viel digitaler als wir denken. Wer nur das bestehende Modell des stationären Handels ins Netz überträgt und dort eine ‚Regalverlängerung‘ anbietet, wird zwangsläufig scheitern“, ist sich Bausch sicher.

Der Online-Supermarkt ist heute deutlich schlechter als der stationäre. Kein Wunder, dass noch nicht viele Deutsche online Lebensmittel kaufen. Bei myEnso wird daher der Kunde gefragt, wie er sich den Online-Supermarkt wünscht. „Und das setzen wir mit aller Konsequenz um“, so Bausch.

Eine Chance, die die etablierten Player nicht haben. Denn eine 100-prozentige Kundenzentrierung in bestehenden Unternehmen umzusetzen, bedeutet, die gesamte Kultur zu ändern. Das braucht Zeit, wissen die Experten zu berichten. Für Thorsten Bausch ist für die Digitalisierung des Handels ein grundsätzlicher Mindshift nötig. Es gehe darum, die gesamte Haltung zu verändern und nicht nur Technologie einzuführen.

Der Gedanke an den Kunden muss für den Handel am Anfang allen Tuns stehen und nicht erst am Ende. Er fordert die Branche auf, nicht an Technologie zu denken, sondern an die Bedürfnisse und Wünsche des Menschen in einer digitalen Welt. Technologie ist dann der Enabler, um diese Bedürfnisse umzusetzen.

myEnso Foodtruck bei Convivo-Event

myEnso Foodtruck bei Convivo-Event

Der myEnso Foodtruck überraschte Mitarbeiter beim Convivo-Event-Tag

Der neue Online-Supermarkt myEnso sorgte mit frischen Lebensmitteln für das leibliche Wohl. Ein gelungener Tag für alle…

Online-Supermarkt myEnso myEnso Foodtruck versorgt Convivo EventAm Donnerstag, den 28. September 2017 veranstaltete die Convivo Unternehmens-gruppe einen Event-Tag. Die Pflegedienstleiter, teils national angereist, kamen in der Bremer Zentrale zusammen.

Das Unternehmen hat sich der Dienstleistung im Gesundheitsmarkt verschrieben, mit dem Schwerpunkt in der Pflege. Dazu gehören stationäre Einrichtungen, Senioren-Wohnparks, ambulanter Pflegedienst und Wohnhäuser für Bewohner mit Demenz und anderen Krankheiten. Convivo will jedem Menschen im Alter ein individuelles Leben ermöglichen und ist mit Herz und Verstand bei der Sache.

Ein zentraler Programmpunkt auf der Agenda der Veranstaltung, war die Vorstellung, die Verortung und Strategie in die Strategie „360o grad Kümmern“, von Convivo 2020. Der strategische Weg zur Kooperation mit  „myEnso Care“. Dieses Thema war deshalb wichtig, weil der „Next Generation Health Care-Services“ bereits sukzessive im Bremer Umfeld ausgerollt wird. Somit wurde der “myEnso FMCG” und “myEnso Care” Gedanke, national über die gesamte Convivo Gruppe transportiert.

 

Die Convivo Mitarbeiter wurden von myEnso kulinarisch verwöhnt  

Der myEnso Foodtruck versorgte die Veranstaltungs-Teilnehmer über den ganzen Tag. Schon früh morgens stand er vor dem Convivo Gebäude und reichte jedem Mitarbeiter eine kleine Frühstückstüte. Ein vitaminreicher Smoothies und Croissants sind der perfekte Start in den Tag.

myEnso zeigte sich als zuverlässiger Rundum-Versorger und verwöhnte die Pflegeleiter mit vielen kleinen Leckereien: Sandwiches, Wraps, Getränke und zum Kaffee gab es myEnso Donuts. Zum Abend gab es Snacks und ausgewählte Limonade.

 “Wir kümmern uns um Euch” war das Signal, getreu dem Motto des Tages “Join Venture”

 

Zwischen den Vorträgen wurde der myEnso Foodtruck von neugierigen und begeisterten Convivo- Mitarbeitern belagert. 

myEnso stellte sich vor und erklärte: Bei myEnso hat der Kunde das Sagen, damit myEnso der beste Online-Supermarkt der Zukunft wird. Ob Produkt-Sortiment, Logistik oder Lieferservice. Nur der Kunde weiß, wie der eigene Online-Supermarkt sein soll, also kann er auch entscheiden. Im Dezember 2017 wird in Bremen der Testmarkt für die ersten 2000 Kunden geöffnet. Diese Kunden sind registrierte Pioniere, die sich schon jetzt in dem Konzept einbringen können. Wer Pionier ist, gestaltet mit und bestimmt, was bei myEnso passiert. Die Mitarbeiter von Convivo sind von dem Konzept begeistert. Viele wollen selbst  PIONIER werden. Die Gründer freut das sehr, denn je größer die Community wird, desto besser kann myEnso sein. Macht mit…

Convivo Senioren werden schon jetzt von myEnso beliefert

Seit Mai 2017 ist der myEnso Foodtruck für die Convivo Senioren unterwegs und liefert bestellte Lebensmittel aus. Sie sind die ersten wahrhaften Pioniere und Testkäufer in Bremen und es läuft gut. Die Damen und Herren brauchen für diesen Service nicht ins Internet zu gehen. Ein Anruf oder Einkaufszettel genügt. Wie das geht. Die Bild hat sich diesen Prozess genauer angesehen und ist begeistert.  Hier der Artikel …

Convivo Unternehmensgruppe