„Eine ausgewogene und natürliche Ernährung braucht keine Zusatzstoffe“

Jan Daniel Fritz, Geschäftsführer von Saucenfritz Berlin, im Kurzinterview 

Spitzenköche und Hausfrauen wissen: Eine gute Sauce ist nicht nur ein Genuss, sondern auch eine echte Herausforderung. Woher kommt Ihre Liebe für Saucen?

Fritz: Diese Leidenschaft hat mich früh gepackt, weil in meiner Familie schon immer viel gekocht wurde. Irgendwann mauserte ich mich dann zum Salatsaucen-Spezialist. Das Experimentieren mit unterschiedlichen Zutaten, gerade mit ungewöhnlichen, faszinierte mich sofort. Beim Komponieren von Saucen gibt es einfach keine Limits, alles ist möglich. Mit 8 oder 9 Jahren habe ich das erste Mal statt Zucker Marmelade als Süßungsmittel eingesetzt und damit den Geschmacks-Wettkampf im Salatsaucen Battle gegen meine Cousine gewonnen. Zu Geburtstagen und Partys wünschten sich alle ab diesem Moment nur noch meine Saucen als Mitbringsel. Eines Abends erwischte ich auf einem Fest eine Freundin, als sie den Rest eines Dressings heimlich in ein Gurkenglas umfüllte, um es mit nach Hause zu nehmen. Da dachte ich direkt: Wenn es ihr so gut schmeckt, dann bestimmt auch anderen! Das war die Geburtsstunde von Saucenfritz. Seit 2012 gibt es nun Feinschmeckersaucen, Pestos, Chutneys, Mayonnaise und – ganz neu – vegane Streichcremes als Butter & Margarine Alternative. Sie sind der Renner, denn sie sind lecker und die wertvollen Omega-3-Fettsäuren bleiben durch einen neuartigen innovativen Produktionsprozess erhalten.

Was begeistert Sie an der Idee von myEnso? Warum wollen Sie unbedingt dabei sein?

Fritz: Dafür gibt es viele Gründe. Erstens glaube ich, dass der Online-Vertrieb von Lebensmitteln unvermindert stark zunehmen wird. Einen Partner wie myEnso zu haben, der die gesamte Logistik professionell übernimmt, ist für kleinere Unternehmen sehr attraktiv, auch aus finanzieller Sicht. Außerdem bietet die direkte Kommunikation zu den Pionieren unglaubliche Chancen: Ich kann als Hersteller viel flexibler reagieren als im klassischen Einzelhandel, der Produkte sehr statisch in immer gleich verfügbaren Mengen abruft. Durch myEnso könnte ich saisonal reagieren und kurzfristig zum Beispiel ein Bärlauch-Pesto anbieten. Finden sich genug Abnehmer, wird einfach und unkompliziert produziert. Von der Interaktion zwischen Unternehmen und Kunden, wie es myEnso umsetzt, profitiert letztlich jeder. Das finde ich super! Und für mich war wichtig, dass ein Kooperationspartner auch in puncto Datenschutz so tickt wie ich. Auch da fühle ich mich bei myEnso gut aufgehoben.

Nachhaltigkeit und Fairness werden sowohl bei Ihnen als auch bei myEnso großgeschrieben.

Fritz: Das stimmt. Ich erkundige mich vor einer Zusammenarbeit immer genau über meine Lieferanten: Wie arbeiten sie? Bezahlen sie faire Löhne und engagieren sich im Idealfall auch sozial? Die Kräuter für Saucenfritz-Produkte beziehe ich beispielsweise von einem Demeterhof, der eng mit einer Behinderten-Werkstatt zusammenarbeitet. Außerdem bevorzuge ich, wenn möglich, regionale Partner, die auch verrückte Ideen mit mir umsetzen. Wie etwa den Anbau von Chili. Der wächst nämlich ganz unkompliziert auch im Berliner Umland und muss nicht klimaschädlich aus Fernost oder Lateinamerika importiert werden. Ökostrom ist für unsere Manufaktur eine Selbstverständlichkeit, selbst wenn er etwas teurer ist. Und unsere Produkte gibt es ausschließlich in recyclebaren Gläsern und nicht in Plastikverpackungen. Zudem verwenden wir zu 100 Prozent Bio-Produkte, auch wenn diese etwas divenhafter sein können und weniger berechenbar sind als industriell hergestellte Zutaten. Doch nur so lässt sich echte Qualität produzieren. Und dazu passen natürlich auch keine Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker. Die kommen uns logischerweise nicht ins Glas.

Seit 2012 produziert J.D. Fritz mit seinem Team in Handarbeit Premium-Saucen und Aufstriche in einer Manufaktur in Berlin Weissensee.

Übrigens: Die Saucen von Saucenfritz sollen so gut sein, dass selbst das Berliner Luxus-Hotel Adlon sie aufgetischt hat.  Und ganz neu gibt es jetzt die veganen Streichcremes als Butter- und Margarine-Alternative.

Jan Daniel Fritz war übrigens schon bei #foodpioniere zu Gast. In der ersten Sendung hat er persönlich seine Produkte vorgestellt.

Als Pionier kannst du zeitnah mitentscheiden, ob die Produkte von Saucenfritz im Sortiment gelistet werden sollen. 

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