1. Wie seid ihr damals auf myEnso aufmerksam geworden und warum wolltet ihr an der foodpioniere-Party 2019 teilnehmen?

Schon seit 2018 bin ich sozusagen ein „myEnso-Pionier“ der ersten Stunde. Mich hat die Idee, einen Online-Supermarkt mithilfe der Kunden zu entwickeln, absolut begeistert und der Mut, eine solche Vision in die Tat umzusetzen, total beeindruckt. Nahezu zeitgleich habe ich damit begonnen, meine Vision von einem „guten“ Eis zu verwirklichen. Während ich die Rezepturen und das Konzept entwickelt habe, hat David, unser heutiger Kopf für die Gestaltung, das Ganze – wie nicht nur ich finde – hervorragend visualisiert und auf den Punkt gebracht.
Im Juni 2019 feierte dann „guteseis“ auf der Mitgliederversammlung des Kinderschutzbundes Bremen e. V. Premiere. Zu Beginn ging es uns vorzugsweise ums Feedback. Wir wollten sehen, was daraus werden könnte – und so belieferten wir in der Folge kleine Veranstaltungen sowie einzelne Gastrobetriebe. Im September hatte ich dann das Vergnügen über einen gemeinsamen Freund einen der beiden Gründer von myEnso, Thorsten Bausch, kennenzulernen. Wenn auch privat geschehen, so war es für mich doch schon aufregend, als „myEnso-Pionier“ einen der beiden „Häuptlinge“ zu treffen. Und dann fragte mich Thorsten auch noch, mit einem Becher „guteseis“ in der Hand, ob ich nicht mal ein richtig großes Feedback vom Verbraucher einfangen und in vier Wochen zu seiner foodpioniere-Messe 2019 kommen möchte – als Aussteller!
Das war für mich und damit gleichbedeutend für guteseis ein riesiges Kompliment. Einige Nachtschichten später war es dann ja auch schon so weit…

 

 

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2. Was hat sich für euch nach dem Sieg der foodpioniere-Party 2019 im Pier 2 in Bremen verändert, welche Rolle spielt myEnso dabei – und haben sich dadurch für euch neue Chancen ergeben?

Am Abend der Messe ist das Team guteseis als solches erst so richtig entstanden. Wir waren zu dritt: Vanessa, meine Freundin, David und ich, die von Beginn an mit dabei waren und für guteseis geschwitzt und gekämpft haben und jedes einzelne Feedback bisher als den einzigen Lohn betrachten konnten. Das hat sich seit dem Abend verändert. Seit Februar 2020 gibt es die guteseis UG offiziell als Firma, worauf wir total stolz sind und der Impuls dafür war in der Tat die Messe foodpioniere-Party 2019, auf der wir ja von den Messebesuchern auf den ersten Platz gewählt wurde. Da habe ich gedacht: “Wenn die Menschen uns wollen, ja, dann müssen wir jetzt auch anfangen.” Bis dahin war es eine Idee, jetzt ist guteseis Realität.
Direkt am Tag nach der Messe sind wir mit dem Gewinn los und haben uns Gründungskapital besorgt. Und nur knapp ein halbes Jahr nach der foodpioniere-Party haben wir einen Produktionsstandort im Bremer Speicherhof,
im Lager von myEnso, gegründet. So hat uns myEnso die Suche nach einer geeigneten Immobilie abgenommen haben. Seit Neuestem vertreiben wir guteseis auch über den Onlineshop myenso.de, was unsere Außenwahrnehmung zusätzlich positiv beeinflusst. Neben Wahrnehmung und enorm gestiegener Aufmerksamkeit, bieten uns die Kollegen von myEnso hinsichtlich der Logistik ihre fachliche Kompetenz als weitere Unterstützung an.

Mit Feedback immer besser werden!

Hatten wir bis zu dem Abend der Messe lediglich Milch in Bio-Qualität verwendet, so haben wir bereits heute schon den Anteil der Bio-Zutaten mittlerweile auf Milch, Sahne, Butter und Zucker ausgeweitet. Vanessa arbeitet aktuell für uns die angestrebte Bio-Zertifizierung aus und übernimmt die interne Organisation. Den Fortschritt haben wir bereits auf unserem Etikett dargestellt. David hat zudem neben unserer Website, guteseis fit für den Einzug in den stationären Handel gemacht, bei dem uns die Firma Bonsai hinsichtlich der Markenausrichtung und Verkaufsstrategie unterstützen wird. Und ich sorge dafür, dass wir der rasant steigenden Nachfrage gerecht werden.

 

3. Was sind die weiteren Pläne für guteseis und welche Wünsche habt ihr für die Zukunft?

Nachdem wir guteseis als Unternehmen strukturiert , die Produktion und vielen verschiedenen Prozesse organisiert hatten, konzentrieren wir uns jetzt darauf, guteseis an unserem Heimatstandort Bremen und Umzu, wie man hier so schön zu sagen pflegt, nachhaltig zu etablieren .
Konkret heißt das: Die Instrumente von myEnso nutzen, um im Online-Supermarkt unsere Markenbekanntheit und Nachfrage zu steigern, aber auch mit Hilfe von myEnso in mindestens 10 Bremer stationäre Supermärkte aufgenommen zu werden. Auch wollen wir die Gastronomie als Vertriebskanal testen.
Darüber hinaus arbeiten wir daran, uns für unsere Partner als guter Partner zu erweisen. So soll unser Engagement beim Kinderschutzbund Bremen e. V. nicht nur auf dem Papier stattfinden, sondern wir möchten Projekte unterstützen, die für Kinder und Jugendliche in Notsituationen eine reelle Hilfe darstellen. Ebenso möchten wir unseren Vertriebspartnern einen Mehrwert bieten, der über ein schlichtes „wir verkaufen guteseis“ hinausgeht. Wir wollen guteseis langfristig noch besser machen, die zuvor erwähnte Bio-Zertifizierung ist jetzt nur der erste Schritt. Und natürlich denken wir auch an die Entwicklung neuer Sorten. Es gibt schon viele interessante Ideen und Ansätze. Es bleibt also spannend!

 

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