Dorfladen 2.0 in Blender: Tante Enso zieht erstmals aufs Land!

Dorfladen 2.0 in Blender: Tante Enso zieht erstmals aufs Land!

Aus der Onlinewelt ins analoge Supermarktregal: myEnso hat jetzt auch einen Vor-Ort-Supermarkt! Seit Ende September 2019 können die Bewohner der 3.000-Seelen-Gemeinde Blender im Landkreis Verden (Niedersachsen) endlich wieder in ihrem Ort einkaufen.

Viel zu lange musste Blender auf einen eigenen Supermarkt verzichten – das haben wir gemeinsam geändert. In Kooperation mit den Blenderanern haben wir eine Lösung gefunden und unseren ersten stationäre myEnso Mini-Supermarkt eröffnet, den wir liebevoll Tante Enso nennen. Warum Tante Enso? Vielleicht erinnert ihr euch an Tante-Emma, so nannte man früher kleine Dorfläden, die ausgewählte Lebensmittel für den täglichen Bedarf anboten und trotzdem alles zu bieten hatten, was das Herz begehrt. Tante Emma stand für Nähe und persönlichen Service – Werte, die wir auch mit Tante Enso leben möchten. Und noch mehr:

Mit Tante Enso in Blender wollen wir zurück in die Zukunft.

Über ein Jahr feilten wir gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Meyer und den Bewohnern an der besten Lösung für Blender. Alle waren sich einig: Die Gemeinde braucht wieder einen Supermarkt. Und nicht nur das: Die Blenderaner vermissten einen gemütlichen Mittelpunkt im Ort, an dem sich die Nachbarschaft zum Austauschen und Plauschen trifft. Am besten mit einer Extraportion Kundenservice und ohne Drücken und Drängeln an der Kasse. Die Gemeinde hat vieles unternommen, um wieder einen eigenen Supermarkt in den Ort zu bringen – doch die großen Ketten winkten ab. Nun ist Tante Enso da und das innovativen Konzept scheint aufzugehen. Mit dem Tante Enso-Laden „haben wir jetzt eine echte Chance“, so Bürgermeister Meyer.

Ein Supermarkt, der sieben Tage die Woche und 24 Stunden am Tag geöffnet ist.

Die Auswahl aus 500 Produkten für den täglichen Bedarf – von Äpfeln über Spüli bis hin zu Müsli – ist genauso groß wie in jedem anderen Supermarkt auch. Aber Tante Enso kann mehr: Ob spontan einkaufen oder vorbestellen, ob persönlich abholen oder sich beliefern lassen, ob selbst mit der myEnso-Karte „aufschließen“ und bezahlen oder an bestimmten Uhrzeiten von einem Mitarbeiter bedient werden. Alles ist möglich! Auch im Sortiment. Tante Enso führt große Marken ebenso wie Artikel von Start-ups oder auch mittelständischen Unternehmen – und legt besonderen Wert auf Produkte aus der Region. So wurden zum Beispiel auf Wunsch der Gemeinde Blender die Milcherzeugnisse der Molkerei Grafschaft Hoya ins Sortiment aufgenommen. Ganz nach der myEnso-Philosophie „Wir sind der erste Supermarkt, bei dem die Menschen wirklich mitbestimmen können“.

Und mitbestimmt hat Blender von Anfang an, was uns besonders wichtig ist. Denn nur so kann ein derartiges Pilotprojekt wachsen – und nur so können auch Neuheiten wie die Tante Enso-Karte, die der 24-Stunden-Türöffner ist, Akzeptanz finden. Seit der Eröffnung im September 2019 gibt es bereits 150 stolze Besitzer einer Tante Enso-Karte und die Karten werden rege benutzt.

Jetzt ist Feinarbeit angesagt!

Trotz des erfolgreichen Starts arbeiten wir stetig weiter an der Verbesserung des Sortiments. Wir möchten den Mini-Supermarkt noch mehr an die Produktbedürfnisse unserer Kunden anpassen und das Sortiment gemeinsam perfektionieren. Da wir die Blenderaner von Anfang an in die Mitgestaltung von Tante Enso involvierten, könnte die Zusammenarbeit kaum besser sein. Tante Enso ist sogar auf dem besten Weg, sich als Teil der Gemeinde Blender zu etablieren: Beim vergangenen Erntefest schmückten die Bewohner einen ihrer Wagen als myEnso-Supermarkt. Welch schönes Kompliment!