Warum myEnso besser ist als andere Supermärkte

Warum myEnso besser ist als andere Supermärkte

Erlebnisbericht von Helmut Leopold, CIO bei myEnso, Mensch und Kunde

Ich komme gerade aus der Stadt und war dort unter anderem im Supermarkt einkaufen – Essen für morgen. Ja, selbst ich kaufe aktuell noch nicht alle meine Lebensmittel bei myEnso, zumal ich auch außerhalb der Stadt wohne und deshalb noch nicht das volle Sortiment von myEnso geliefert bekommen kann. Aber wir arbeiten daran. 😊

Bei diesem Supermarkt – er befindet sich mitten in einem Einkaufszentrum – ist es so, dass man an einer Servicetheke seinen Rucksack abgeben muss; ich nehme an, um die Anzahl von Ladendiebstählen zu verringern. Das habe ich gemacht. Da auch am Samstagnachmittag zur Rush-Hour nur ein Mitarbeiter an der Servicetheke steht, der neben Taschen verteilen auch noch Reklamationen bearbeiten und Kundenfragen beantworten muss, muss man da schon ein bisschen warten, bis man seine Tasche gegen einen Schlüsselanhänger mit Nummer drauf eintauschen kann. Aber macht ja nichts, ich habe ein bisschen Zeit mitgebracht.

Da ich keinen Wocheneinkauf vorhabe, nehme ich mir keinen Wagen, sondern einen der Einkaufskörbe, die direkt hinter der Servicetheke am Eingang des Kauflandes bereit stehen. Sehr gut! Einkauf erledigt – natürlich dann doch wieder mehr im Korb als eigentlich geplant. Hinsichtlich der Kassenbesetzung zeigt dieser Supermarkt ein ähnliches Muster wie bei der Besetzung der Servicetheke: Von etwa zehn Kassen sind ganze fünf Kassen auf. Ich frage mich, ob die übrigen fünf Kassen extra nur für den Tag vor Weihnachten gebaut wurden, wenn sie schon am Samstagnachmittag nicht besetzt sind. Entsprechend lang sind die Schlangen, die bis in die Gänge der Waren reinragen. Schließlich bin ich dran und stehe mit meinem leeren Korb an der Kasse, die Waren fahren auf dem Band neben mir her. „Sie müssen den Korb da vorne abstellen.“, sagt der junge Kassierer in mittelfreundlichem Ton. Ich schaue auf die etwa 15 Produkte auf dem Band. „Ich hab meinen Rucksack vorne abgegeben und wollte die Sachen im Korb da rüber tragen.“ „Das dürfen sie nicht, der Korb muss da vorne abgegeben werden.“, wiederholt der Kassierer und zeigt erneut auf den Anfang des Kassenbereichs, wo ein Turm Einkaufskörbe steht. „Wie soll ich denn die Sachen hier wegkriegen ohne Rucksack?“, frage ich schon etwas genervt. „Sie können eine Plastiktüte kaufen, aber ich darf sie mit dem Korb hier nicht durchlassen.“ Eine Plastiktüte – für 50 Meter zu meinem Rucksack – dein Ernst? Da geht wohl einer Freitags in die Schule statt zur Fridays for Future Demo.

Die ersten Personen hinter mir an meiner Kasse werden schon ungeduldig. „Dann holen sie doch ihren Rucksack.“ Immerhin ist er bemüht eine Lösung zu finden. Ich lasse also meine Waren an der Kasse zurück und mache mich auf den Weg zur Servicetheke am Eingang. Auch hier wieder eine Schlange. Nach etwa zwei Minuten bin ich dran und erhalte meinen Rucksack zurück. Schnell zurück zur Kasse, denn mein Hinterleute werden voraussichtlich sauer auf mich sein und nicht auf den Kassierer. Ich packe meinen Einkauf in den Rucksack und bezahle. Währenddessen versuche ich nochmals mit dem Kassierer zu sprechen. „Ich glaube, das ist noch nicht ganz ausgereift. Könnten sie das vielleicht mal der Geschäftsleitung weitergeben, dass es doof ist einerseits seine Tasche abgeben zu müssen und andererseits nicht mit Korb zurück zur Tasche zu können?“ Der Kassierer gibt mir nicht einmal eine Antwort, was ich als „Nein“ interpretiere. Schade. Ich sehe noch die genervten Blicke der Menschen hinter mir an der Kasse und verschwinde dann schnell aus dem Laden. Das war kein schönes Einkaufserlebnis.

Um es klar zu sagen: Ich finde nicht, dass myEnso besser als dieser Supermarkt ist, weil es hier einen offensichtlich nicht gut funktionierenden Prozess gibt. Die haben wir bei myEnso auch. Bei myEnso läuft auch nicht alles perfekt, wird es auch nie tun, denn es gibt immer was zu verbessern. myEnso ist aus meiner Sicht deshalb besser als dieser Supermarkt, weil myEnso diese Verbesserungsideen der Menschen nicht nur ernstnimmt und umsetzt, sondern die Menschen aktiv darum bittet Verbesserungsvorschläge zu machen. Meine Anregung – aus meiner Sicht keineswegs blöd – wird in diesem Supermarkt niemals ernstgenommen. Das fängt schon damit an, dass er nicht mal weitergegeben wird. Ich als Mensch zähle hier nicht. Ich bin hier nur ein Kunde, der ja selbst entschieden hat hier einzukaufen – selbst schuld. So tickt myEnso aber nicht. Der absolute Kern von myEnso ist es, dass wir glauben, dass nur die Menschen wissen, wie der beste Supermarkt aussieht und funktioniert. Wir wollen eure Verbesserungsvorschläge. Wir lesen sie alle durch, wir nehmen sie alle ernst und wir werden dadurch immer besser.

Lasst uns so gemeinsam den besten Supermarkt Deutschlands entwickeln und es denen, denen wir egal sind und bei denen wir nichts zählen, zeigen.