myEnso bringt einem Dorf den Supermarkt zurück

myEnso bringt einem Dorf den Supermarkt zurück

Nahversorgung auf dem Land im niedersächsischen Blender startet

myEnso ist nicht nur Euer Supermarkt im Internet. Wir wollen für Euch da sein, wo Ihr uns braucht und das meinen wir ernst. So starten wir jetzt einen neuen Service auf dem Land. Dort wo sich viele Strukturen nach und nach zurückziehen und gerade ältere Menschen es schwer haben, sich mit den Dingen des täglichen Bedarfs zu versorgen. Ein Fall für myEnso!

In Blender, einem kleinen Dorf im Landkreis Verden hat vor einiger Zeit der letzte Supermarkt seine Zelte abgebrochen – ein neuer war nicht in Sicht. Doch ohne Auto kommt man hier nicht weit. Ungefähr 10 Kilometer ist das nächste Lebensmittelgeschäft entfernt.

Zusammen mit der Bürgerinitiative „Gemeinde.Zukunft.Gestalten“ haben wir von myEnso ein Konzept für die Nahversorgung des 3.000-Seelen-Dorfes entwickelt und setzen es nun um:

Ab dem 4. Mai versorgen wir die Bewohner jeden Freitag mit unserem myEnso-Kioskwagen und starten gemeinsam mit der Gemeinde einen neuen Wochenmarkt, dem sich der örtliche Bäcker und ein Anbieter von Wurst- und Fleischwaren angeschlossen haben. Die Bewohner des Ortes kaufen entweder spontan auf dem Wochenmarkt oder sie holen bei uns ihre bis Mittwoch bestellten Waren ab.

Individuell und passgenau für die Bedürfnisse

Bis Mittwochs um 14 Uhr können die Blendaner ab sofort ihre Wochenbestellung aufgeben – in der Bäckerei Baalk, im myEnso-Onlineshop oder telefonisch. „Wir möchten jedem Kunden die Möglichkeit geben, so zu bestellen, wie er es sich wünscht“, erklärt myEnso-Gründer Norbert Hegmann die Auswahl an Bestellmöglichkeiten.

Die Auswahl der erhältlichen Waren reicht von regionalem Obst und Gemüse über Backmischungen, Konfitüren und Süßigkeiten bis hin zu Kaffee und anderen Lebensmitteln. „Das Sortiment werden wie nach und nach an die Bedürfnisse und Wünsche der Einwohner anpassen, um auch hier auf 100 Prozent Kundenzentrierung zu setzen.“, ergänzt Co-Gründer Thorsten Bausch.

Jeden Freitag rollt dann der myEnso-Wagen in das Dorf und ist von 14.30 Uhr bis etwa 17.00 Uhr vor Ort. Bereits bestellte Waren werden hier ausgeteilt und wer nicht bestellt hat, kann vor Ort am Wagen einkaufen. Wir bieten auch die Lieferung direkt nach Hause oder, für alle, die arbeiten, die Abholung beim Bäcker freitagabends oder samstags von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr.

Im Weser Kurier lest ihr alles zur Auftaktveranstaltung vom 20. April.

 

Habt auch Ihr gute Ideen oder Wünsche, wo myEnso in Deutschland noch fehlt? Meldet Euch jetzt als Pionier an und teilt uns Eure Wünsche auf unserer Plattform „Meine Entscheidung“ mit!

Maronen: Das Comeback der Superfrucht

Maronen: Das Comeback der Superfrucht

In Folge 4 der Foodpioniere schwärmt TV-Koch Jan Phillip Cleusters von einem fast vergessenen Superfood: Maronen. Sie eignen sich nämlich nicht nur für kurze Zeit auf dem Weihnachtsmarkt, sondern ganzjährig für süße und herzhafte Speisen. Das türkische Unternehmen Ege Kaptan führt die Edelfrüchte in der 3. Generation nach Deutschland ein. Die Esskastanien aus Izmir wachsen an 150 Jahre alten Bäumen, die ausschließlich mit mineralischem Dünger gepflegt werden.

Maronen sind ein Super-Snack

Im Gegensatz zu anderen Nüssen sind Maronen sehr fettarm. In 100 Gramm stecken nur 2 Gramm Fett. „Außerdem enthalten Esskastanien sehr viele Ballaststoffe und Stärke und sättigen dadurch extrem schnell“, erklärt Jan Phillip Cleusters einen weiteren Pluspunkt. Auch nicht zu vergessen sind die Vitamine A, B, C und E sowie der hohe Gehalt an Calcium. Kein Wunder, dass die Esskastanie gerade zum Baum des Jahres 2018 gekürt wurde!

Eine Marone – 1000 Rezeptideen

Auch in ihrer Vielfältigkeit ist die Marone kaum zu übertreffen. Der Jan Phillip Cleusters kocht, brät, frittiert, schmort und backt die Nussfrucht: „Sie lässt sich super für herzhafte, aber auch süße Speisen verwenden.“ Seine Lieblings-Kombi: mit Feigen und Käse. Aber auch als Zutat in Salaten, in Kombination mit Gemüsesorten wie Rosenkohl und als nussiges Püree ist die Herbstfrucht unschlagbar. Roh schmecken Maronen, die übrigens auch Plumps-Früchte genannt werden, nach nichts. Erst durch das Erhitzen verwandelt sich ihr hoher Gehalt an Stärke in Zucker, so entsteht das leicht süßliche Aroma. Übrigens: Maronenmehl ist glutenfrei und eignet sich daher auch perfekt für Menschen mit Glutenunverträglichkeit.

Endlich allgegenwärtig

Bisher galten Maronen bei uns als typische Weihnachtsmarkt-Leckerei. In anderen Ländern hat sich die Marone längst als normale Beilage durchgesetzt, wie bei uns die Kartoffel. Frisch erhältlich sind sie zwar nur zwischen Oktober und Januar. Aber es gibt gute Nachrichten: Mittlerweile kann man Maronen gefrostet oder auch kandiert das ganze Jahr über kaufen.

Kauf-Tipps

Hochwertige, frische Maronen erkennt ihr ganz einfach an zwei Merkmalen:

  1. Die Früchte sind prall und schwer. Eine knittrige Schale oder wenig Gewicht verrät, dass die Maronen älter sind und der Kern bereits vertrocknet ist. Legt die Maronen in lauwarmes Wasser: Die guten bleiben unten und die schlechten schwimmen an der Wasseroberfläche.
  2. Sind in der harten Hülle kleine Löcher? Dann bitte die Finger davonlassen. Das ist meist ein Zeichen für Würmer.

 

 

Titelbildquelle: Lesya Dolyuk/Shutterstock.com